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Mehr als nur ein Trend sind die Bemühungen vieler Bankinstitute, dem anspruchsvollen Kunden im Rahmen des PrivateBanking eine umfassende Beratung und Betreuung anzubieten.
Welche Voraussetzungen müssen allerdings erfüllt werden, damit ehrliches und qualitativ hochwertiges Vermögensmanagement angeboten werden kann? Wie kann der interessierte Kunde erkennen, wo sich die Spreu vom Weizen trennt und er eine professionelle Betreuung erwarten darf? Das mit Vorstandsdirektor Bernd Fischer von der Raiffeisenbank Lech am Arlberg geführte Interview gibt einige Aufschlüsse auf diese Fragen:
Wodurch unterscheidet sich der Ansatz des PrivateBanking von der alltäglichen Anlageberatung?
Im Wesentlichen geht es um einen ganzheitlichen Beratungsprozess. Aus der reinen Verwaltung eines Vermögens ist eine umfassende Dienstleistung geworden. Wichtig ist dabei, das Vermögen an die Situation und Fragen des Lebens anzugleichen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Komplexität und Nachhaltigkeit gelegt. Es ist längst nicht mehr ausreichend, nur ein paar Aktien oder Fonds einzukaufen und ein- bis zweimal jährlich etwas aus dem Depot zu entfernen oder hinzuzukaufen.
Diese Kriterien glauben viele Institute zu erfüllen. Woran merke ich jedoch, wie ernst man es mit mir meint?
Ein sofortiger Qualitäts-Check erfolgt beim Erstgespräch. Die Art und Weise des ersten Kontaktes gibt im Regelfall bereits alle Informationen, die man braucht, um den Berater zu beurteilen. Wie viel Zeit nimmt er sich? Wie genau analysiert er meine Situation? Vor allem bei offenen Fragen und Unklarheiten ist es wichtig, dass der Berater nachhackt und solange mit dem Kunden im Dialog bleibt, bis alle relevanten Faktoren ausreichend bekannt sind. Doch es gilt nicht nur alle Informationen über den Anleger zu haben. Auch der Kunde hat einen Anspruch zu erfahren, wie es um die Solidität des Instituts, die Dauerhaftigkeit der Geschäftsbeziehung und das Leistungsvermögen des Bankinstituts bestellt ist. Hier schafft man durch Offenheit und Vertrauen die Basis einer guten Geschäftsbeziehung.
Ein zentrales Element in der Beratung ist der Anlagevorschlag. Was sind hier die wichtigen Unterscheidungsmerkmale?
Wer auf der Suche nach einem guten Berater ist, darf seine Entscheidung nicht nur vom persönlichen Gespräch abhängig machen. Darum besteht eine herausragende Leistung im Vermögensmanagement aus zwei Teilen: dem Beratungsgespräch einerseits und schriftlich vorgelegten Unterlagen andererseits. Denn erst mit einer solchen Unterlage kann der Kunde mit klarem Kopf eine Entscheidung treffen und mit Ruhe überschlafen, ob er mit einem bestimmten Institut zusammenarbeiten will. Dabei sind die Grundrichtungen, die Kernstrategien, erste Lösungsansätze für Problemstellungen und eine übersichtliche und verständliche Darstellung der Ausgangssituation wichtig. Die herausragenden Vermögensmanager arbeiten sich systematisch durch die komplexe Materie durch und liefern ihre Ergebnisse in kundengerechter Sprache ab.
Somit auch höchste Anforderungen an die Kundenberater.
Hier ist neben der ständigen Aus- und Weiterbildung vor allem eines gefordert: ein Höchstmaß an sozialer Kompetenz. Viele Vermögen sind das Ergebnis eines lebenslangen Weges. Hier braucht es auch Respekt und Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse des Kunden. Weiters ist die Beständigkeit des Berater-Teams ein zentrales Thema. Mitunter ist es abenteuerlich, die Fluktuation unter führenden Mitarbeitern in manchem Bankinstitut zu beobachten.
Welche weiteren Kriterien gibt es noch?
Als selbstverständlich kann heute vorausgesetzt werden, dass im Rahmen des PrivateBanking entsprechende räumliche Situationen vorhanden sind. Dies beginnt beim Kundenempfang, wie freundlich und schnell reagiert wird. Mögliche Wartezeiten können in diskreten Räumlichkeiten überbrückt werden, hier zählt ein entsprechendes Service zum Muss. Die Kundenbüros sind hinsichtlich Architektur und Technik entsprechend auszustatten. Wichtig ist, dass der Kunde sich in einer Wohlfühlatmosphäre wiederfindet.
Wie wirken sich die Vorteile des Bankplatzes Österreich aus?
Die Qualität des österreichischen Bankplatzes ist unumstritten. Er bietet durch seine starke gesetzliche Verankerung innerhalb Österreichs jenen diskreten Rahmen, welcher sich ein Anleger für sein Vermögen wünscht. Der Bankplatz Österreich ist für eine seriöse und sichere Geldanlage heute und in der Zukunft einer der besten Adressen weltweit.
Auch Vorteile gegenüber der Schweiz?
Natürlich. Es ist nicht unbedingt ein Wettbewerbsvorteil für unsere Schweizer Kollegen, wenn sich ihre Kunden beim Grenzübertritt in die Schweiz ab einem Betrag von Euro 10.000,-- deklarieren müssen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Österreich die Vorteile des Bankgeheimnisses und gleichermaßen die Spielregeln der EU beherrscht.
Wer sich von den Qualitäten des PrivateBanking überzeugen will:
Raiffeisenbank Lech am Arlberg, Dorf 90, 6764 Lech am Arlberg
Tel.: 05583/2626
www.lechbank.com
privatebanking@lechbank.com
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