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Mit seinem Netzwerk in Zentral- und Osteuropa hat sich der RZB-Konzern zu einer der führenden Bankengruppen mit der größten Flächendeckung in der Region entwickelt. |
Bereits im Jahr 1986 – also noch vor der so genannten Wende in den ehemals kommunistischen Staaten Mittel- und Osteuropas – wurde die heutige Raiffeisen Bank in Ungarn gegründet. Seither hat Raiffeisen International, die für den RZB-Konzern die Bank- und Leasingtöchter in der Region steuert, ihren Pioniergeist mit der Erschließung von Wachstumsmärkten wiederholt unter Beweis gestellt.
Beispiele hierfür waren die Akquisitionen von Banken im Kosovo, Weißrussland, Albanien und der Ukraine in den Jahren 2002 bis 2005. Anfang 2006 erwarb Raiffeisen International die russische Impexbank zur Gänze. Im Juli 2006 wurde die eBanka in der Tschechischen Republik akquiriert. Beide Banken wurden durch Fusion mit den bestehenden lokalen Raiffeisenbanken in das Netzwerk integriert.
Zum Ende des dritten Quartals 2009 gehörten Tochterbanken und Leasinggesellschaften in 17 Märkten zum Konzern der Raiffeisen International. Knapp 59.000 Mitarbeiter betreuten in mehr als 3.200 Geschäftsstellen 15 Millionen Kunden. Die Raiffeisen International verfügt damit über das größte Vertriebsnetz aller westlichen Banken in CEE.
Die Raiffeisen International ist eine voll konsolidierte Tochter der RZB. Rund 70 Prozent der Gesellschaftsanteile sind im Besitz der RZB, die restlichen 30 Prozent befinden sich im Streubesitz. Die Aktien werden an der Wiener Börse gehandelt.
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