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Warum privat vorsorgen? zurück

Die Fakten zu unserer Pensionszukunft

Endlich in der Pension – doch 30, 40 oder gar 50 Prozent weniger im Börsl?

Unser Pensionssystem basiert auf dem Umlageverfahren, das bedeutet, die Aktiven finanzieren die Pensionisten. Solange zwischen diesen beiden Gruppen ein ausgeglichenes Verhältnis besteht, funktioniert dieses Umlageverfahren. Die Differenz zwischen Ein- und Auszahlungen gleicht derzeit der Staat aus.

Aufgrund folgender Faktoren entsteht jedoch auf Dauer ein Mangel an Pensionseinzahlern:

  • steigende Lebenserwartung
  • sinkende Geburtenrate
  • längere Ausbildungszeiten
  • Österreicher gehen früher in Pension.
  • Die Beitragszeiten werden daher kürzer.

Aktuelle Hochrechnungen ergeben, dass rund um das Jahr 2030 ein Aktiver einen Pensionisten erhalten wird müssen. Das kann bedeuten, dass bei den Aktiven der Beitragssatz zur Pension erhöht oder Pensionsleistungen gekürzt werden müssen.

Der Staat wird's schon richten?

Die Pensionsbeiträge der Erwerbstätigen reichen bereits derzeit nicht aus um die Pensionen zu finanzieren. Bislang gleicht der Staat die fehlenden Pensionsmilliarden aus, mehr als 12 Milliarden Euro betragen die Zuschüsse aus dem Bundesbudget. Die Entwicklung zeigt es und die aktuellen politischen Diskussionen beweisen es: Der Staat kann in Zukunft nicht mehr unbegrenzt als Ausgleich herhalten.

Die Folgen

  • Immer mehr Pensionisten stehen immer weniger Erwerbstätigen gegenüber ("Pensionsschere").
  • Die Pensionslücke zwischen aktivem Erwerbseinkommen und staatlicher Pension wird größer.
  • Wer sich in seiner Pension einen gewissen Lebensstandard sichern will, muss zusätzlich vorsorgen.