Bauen mit dem Fertighausanbieter zurück
preisbewusst und nicht mehr von der Stange...
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Fertighäuser konnte man früher auf den ersten Blick als solche identifizieren – von innen und von außen. Das mag der Grund gewesen sein, warum ihr Ruf nicht der allerbeste war. Von diesem Image ist nichts mehr übrig und auch ökologisch sind Fertighäuser nicht mehr „von der Stange“
Bei der Frage nach dem Ursprung der Fertighaus-Idee verweisen Anbieter gern auf Leonardo da Vinci. Schließlich befänden sich unter den zahlreichen Plänen des Multi-Wissenschaftlers auch solche für einen beweglichen Wohncontainer. Die Massenfertigung solcher Häuser hat ihren Ursprung allerdings in den USA; später wurde sie auch in Skandinavien aufgenommen. Begründet liegt dies in dem zunächst ausschließlich verwendeten Baustoff Holz, der in den entsprechenden Regionen im Überfluss vorhanden war.
Wandel in der Bauherren-Gunst
Die ersten Fertighäuser hierzulande – in den 50er und 60er Jahren noch in Versandhauskatalogen angeboten – waren nicht eben dazu angetan, den Massivhäusern den rang abzulaufen. Wirkten sie doch eher schäbig und nahmen auf individuelle Raumaufteilungswünsche keine Rücksicht. Mit der Herausbildung eines ökologischen Bewusstseins schienen die Häuser - bei denen von der Solarzelle auf dem Dach keine Rede sein konnte und deren Bauteile nicht selten Krebs gefährdende Substanzen enthielten - endgültig zu verschwinden.
Doch verschiedene Anbieter glaubten weiterhin an einen Markt und passten sich den modernen Anforderungen an. Unter tausenden Grundmodellen vom Landhaus über gläserne Bungalows bis zur pompösen Traumvilla fällt die Auswahl heute bereits wesentlich schwerer. Auch individuelle Wünsche wie die Wärmerück-gewinnungsanlage oder das Dach aus Schilf stellen für die Hersteller keine Herausforderung mehr dar.
Geringerer Preis und höhere Planungssicherheit
Auch die Bauweise selbst genügt heute modernsten Standards. Natürlich sinkt der Preis eines Fertighauses mit dem steigenden Grad der Vorfertigung. Doch selbst Kombinationen verschiedener Baustoffe sind mittlerweile an der Tagesordnung.
Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, hat dabei natürlich die Kosten im Blick. Der Vorteil liegt aber nicht nur im grundsätzlich günstigeren Preis. Auch in Bezug auf die Planbarkeit der Kosten bietet das Fertighaus gegenüber dem Eigenbau mehr Sicherheit. Lieferkonditionen und Preis können fixiert werden, so dass der „Fertigbau-Herr“ weder bei den Baukosten, noch beim Bezugstermin böse Überraschungen erlebt. Folgende Punkte sollten Sie vor dem Kauf klären und mit dem Anbieter fest vereinbaren:
Wichtige Tipps
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Ist der Keller im Preis enthalten und wenn ja, aus welchem Baustoff?
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Ist der Aushub bei Kellerausführung im Preis enthalten?
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Ist die Kellerabdichtung gegen Erdfeuchte im Preis enthalten?
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Ist die Bodenplatte im Preis enthalten?
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Wer übernimmt Bodenbeläge und Malerarbeiten?
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Ist die Wiederverfüllung des Arbeitsraumes im Preis enthalten?
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Ist die die Geländemodulation ans Haus im Preis enthalten?
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Ist die Abfuhr überschüssigen Erdmaterials im Preis enthalten?
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Ist die die komplette Baueingabe inkl. Gebühren im Preis enthalten?
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Aus welchem Grundkonstruktionsbaustoff besteht das Haus?
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Welche Dämmwerte haben die Außenbauteile?
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In welcher Ausbaustufe wird das Haus angeboten?
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Welche Bauqualität und Markenzuordnungen gibt es?
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Gibt es Auswahlmöglichkeiten in der technischen Ausstattung?
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Wie lange ist der Haustyp schon auf dem Markt?
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Stehen verschiedene Heizsysteme zur Auswahl?
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Können Sie Referenzobjekte besichtigen und mit Besitzern sprechen?


